in die allgemeine Geschichte. 255
stern, den Rindern Gadocs, öffentlich, die nach Ezech.^is.den? Zeugnisse Ezcchiels, die Sitten des Heiligthu-mes beständig gehalten haben, da die RinderIsrael alle von ihm abfielen.
Allein obgleich die Propheten das Volk immer er-mähnten, die Priester getreu blieben, und viele ausdem Volke Gottes das Gesetz Mosis beobachteten, sobemächtigte sich doch die Abgötterey, welche dieJsrae-liten in das Verderben gebracht hatte, in Iuda selbst,der Prinzen, und des größten Haufens des Volkes.Die Könige vergaßen den Gott ihrer Vater, unddennoch ertrug Gott ihre Bosheiten sehr lange, umseines Knechtes Davids willen. David ist bestän-dig vor seinen Augen. Wenn die Könige, die Ab-kömmlinge Davids, den guten Beyspielen ihres Va-ters folgen, so thut er zu ihrem Besten erstaunlicheWunder; allein so bald sie ausarten, fühlen sie dieunüberwindliche Macht seiner Hand, .die über ihnenschwer wird. Die Könige von Aegypten , die Kö-nige von Syrien , und vornehmlich die Könige vonAssyrien und Babylon müssen zu Werkzeugen seinerRache dienen. Die Gottlosigkeit vermehrt sich,und Gott erweckt im Oriente einen noch stolzern undfurchtbarern König, als alle vorhergehenden gewesenwaren. Das war Nebucadnezar, der Schrecklichsteunter den Eroberern. Er zeigt ihn den Völkern und Ier.-5.Königen, als den bestimmten Racher, der sie strafensollte, von ferne. Er nähert sich, und das Schre- Ci^ch.-6.cken geht vor ihm her. Er nimmt Jerusalem zum sB.d>A.24,erstenmale ein, und führt einen Theil der Einwoh- ^'ner mit sich gefangen hinweg. Weder diejenigen, z Chrvn. z6.die im Lande bleiben, noch diejenigen, welche gefan-gen weggeführt werden, lassen sich zur Buße bewe-gen,