Nachdem er die Glückseligkeiten erzählt hat, sogeht er vom Anfange die ganze Reihe der PlagenZach.», durch. Er sieht auf einmal Feuer im Tempel; ersieht das ganze Land mit der Hauptstadt verwüstet;er sieht Todtschläge, Gewaltthätigkeiten, und einen' ' König, der ein Tyrann der Juden ist. Gott hatmit seinem verlaßnen Volke Mitleiden; er wird selbstsein Hirte, und sein Schuß erhält dasselbe. Endlichentbrennen bürgerliche einheimische Kriege, und dieöffentlichen Angelegenheiten erhalten immer ein schlech-teres Ansehen. Die Zeit dieser großen Veränderungwird durch ein gewisses Merkmal bezeichnet, unddrey Prinzen, dke in einem Monate abgesetzt werden,machen den Anfang derselben.
Mitten unter diesen unglücklichen Begebenheitensieht der Prophet noch ein größrcs Unglück. KurzeZeit nach diesen Uneinigkeiten, in den Zeiten der Ab-nahme des jüdischen Königreiches, wird Gott von
Zach,ll,.!.iz. seinem undankbaren Volke um dreyßig Silberlm,ge verkauft. Der Prophet sieht alles, so gar denAcker des Töpfers, zu dem das Geld angewendetwurde. Hierauf folgen außerordentliche Unordnun-gen unter den Hirten des Volkes; kurz, sie sind ver-blendet, und ihre Macht hat ein Ende.
Was soll ich von dem wunderbaren Gesichte des
Zach, iz/ 7. Zacharias sagen, der den Hirten geschlagen/ unddie Schafe zerstreut werden sieht? Was sott ich
Zach. davon sagen, daß das Volk feinen Gotc sehenwird, in welchen es gestochen hat? Was soll ichdavon gedenken, daß die Iüden ihn klagen werden,wie ein einziges Rind, und wie das erste Rind?Alles dieses hat Zacharias gesehen; aber das Größtewas er gesehen har, ist dieses, daß z« der Zeit der