in die allgemeine Geschichte. 291
Viele Misbräucbe einführten, wurde Jesus Christus auf die Erde gesendet, daö Reich in dem Hause Da-vids auf eine viel höhere Weise wieder aufzurichten,welche die fleischlichen Jüden nicht verstunden, unddie Lehre zu verkündigen, die nach dem RarhschlusseGottes der ganzen Welt bekannt gemacht werden sollte.Dieses verwundernswürdige Kind, welches vom Pro-pheten Jesaias der starke Gott, der Vater der zukünf-tigen Welt, und der Friedefürst genannt worden war,wurde von einer Jungfrau zu Bethlehem gebohren, underkannte daselbst den Ursprung seines Geschlechtes. Eewurde von demHeiligenGeiste empfangen; er war heiligdurch seineGeburt, und allein würdig,die Mängel unsrerGeburt zu ersehen; er empfing den Namen des Hei-landes, weil er uns von unsern Sünden heilen sollte.Gleich nach seiner Geburt erschien im Oriente einneuer Stern, ein Bild des Lichtes, das den Heidenscheinen sollte, und führte dem ucugebohrnen Heilandedie Erstlinge des bekehrten Heidenthumes zu. Kurzdarauf kam dieser verlangte Meßias in seinen heiligenTempel, wo ihn Simon nicht allein als denpreis des Volkes Israel, sondern auch als einLicht zu erleuchten die Heiden ansah. Als die Luc.Zeit herbeynahte, daß er sein Predigtamt antretensollte, rief der heilige Johannes, der Täufer,alle Sünder zur Buße, und ließ seine Stimmein der Wüste hören, wo er seine ersten Jahremit einer so großen Strenge, als Unschuld, hinge-bracht hatte. Das Volk, das seit fünfhundertJahren keinen Propheten gesehen, erkannte die-sen neuen Elias , und sah ihn für seinen Erlöser an,so groß kam ihm seine Heiligkeit vor! Allein erzeigte ihnen selbst denjenigen, von dem er sagte,
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