Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
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292 Bischof Beffüets Einleitung

2ol).l,-7. daß er unwürdig wäre, feine Gchuhriemenaufzulösen. Endlich fing Jesus Christus an, seinEvangelium zu predigen, und die Geheimnisse zu of-fenbaren, die er von Ewigkeit her in demSchooße,seines Vaters gesehen hatte. Cr legt den Grund zuseiner Kirche durch die Berufung der zwölf Fischer,und giebt unter ihnen dem heiligen Petrus einen sooffenbaren Verzug, daß die Evangelisten, welchekeine gewisse Ordnung halten , wenn sie die Apostelnennen, darinnen alle übereinstimmen, daß sie denheiligen Apostel Petrus , als den Vornehmsten, vorallen andern zuerst nennen. Jesus Christus gehtdurch ganz Iudäa , das er mit seinen Wohlthatenerfüllte. Er half den Kranken, er war barmherziggegen die Sünder ; er zeigte ihnen durch den freyenZutritt, den cr ihnen zu sich.verstattete, den rechtenArzt in feiner Person, und ließ die Menschen eine sogelinde und sanftmüthige Herrfchaft empfinden, dieman an keiner Person, als an ihm, gefunden hat. Erverkündigt hohe Geheimnisse; aber er bekräftigt sie auchdurch große Wunder; cr befiehlt große Tugenden;aber zu gleicher Zeit läßt er auch ein großes Lichtauf-gehen. Daher wird auch von ihm gejagt, daß erZoh.i,i4.i;- voller Gnade und vvahrheic sey, und daß^' wir alles von seiner Fülle nehmen.

Alles stimmt in seiner Person zusammen, scin Le-ben, seine Lehre, seine Wunder. Diese Wahrheitleuchtet überall hervor; alles vereinigt sich, den Herrndes menschlichen Geschlechtes, und das Muster derVollkommenheit an ihm zu zeigen.

Er ist der einzige unter den Menschen, der vorden Augen der ganzen Welt hat sagen dürfen, ohnedaß man ihn einer Unwahrheit beschuldigen können:

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