in die allgemeine Geschichte. 29z
N)er kann mich unter euch einer Sünde zei-hen? und an einen: andern Orte: Ich bin das Ioh. <Lichr der Melt; meine Speist ist, daß ich den 4.lVilicn nleines Datero thue; der mich gesiuidchat, ist nur mir; der Varer laßt mich nicht al-lein, denn ich thue allezeit, rvas ihm gefallt.
Seine Wunder sind von einer besondern Art, undhaben einen ganz neuen Charakter. Sie sind nichtZeichen am Himmel, wie sie die Juden verlangten;er thut sie meistentheils nur an den Menschen selbst,un? ihre Krankheiten und Schwachheiten zu heilen.Diese Wunder zeugen mehr von seiner Güte, als vonseiner Macht; sie sehen die Zuschauer nicht so sehr inErstaunen, als sie dieselben im Grunde des Herzensrühren. Er thut sie mit Macht; die Teufel undKrankheiten gehorchen ihm; aus sein Wort erhaltendie Vlindgebohrnen ihr Gesicht; die Todten gehenaus den Gräbern, und die Sünden sind vergeben.Die Ursache davon ist er selbst; sie kommen aus ihm, Luc.<5,1,.als aus einer Qvclle, her; ich fühlt/ sagt er, daß eme ^ ^ ^6.Arafc von mir gegangen ist. Noch niemandhatte so große und so viele Wunder gethan, undgleichwohl verspricht er, daß seine Jünger in seinemNamen noch viel größre Dinge thun sollen, so Ioh, 14,--.fruchtbar und unerschöpflich ist die Kraft, die inihm ist.
Wer muß nicht darüber erstaunen, wie sehr er sichzu den Menschen herunter laßt, da er ihnen seine ho-hen Lehren verkündigt? Das ist Milch für die Kinder,und zugleich Brodt für die Starken» Man siehtihn voller Geheimnisse Gottes; allein man sieht nicht,daß er darüber erstaunt, wie die andern Sterblichen,denen sich Gott mittheilt. Er redet frey und natür-
T z lich
/