Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
323
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in die allgemeine Geschichte. Z2Z

die Hände, und handelt mit einem verwundernswür-digen Nachdrucke die wichtigen Fragen ab, ob Je-- Apvst^ -6,sus Chrijtus leiden / und aus der Auferstehung ^-der Todten der ZLrste stpN/ und ein Licht demVolke und Heiden verkündigen solltet Er bejahtund beweist solches durch Mosen und die Propheten,und berufet die Götzendiener zur Erkenntniß Gottes,im Namen des auferstandnen Jesus . Sie bekehrensich häufig; der heilige Paulus zeigt, daß ihr Berufeine Wirkung der Gnade ist, die weder unter den Ju-den, noch Heiden einen Unterschied mehr macht.Wut und Neid bringt die Juden fast außer sich; siestiften schreckliche Verschwörungen wider Paulum an,und sind dadurch vornehmlich aufgebracht, daß er denHeiden predigt, und sie zu dem wahren Gotte führt.Sie überliefern ihn endlich den Römern, wie sie ih-nen Jesum Christum überliefert hatten. Das ganzeReich empört sich wider die erst aufwachsende Kirche,und Nero, der das ganze menschliche Geschlecht ver-folgt, wird auch der erste Verfolger der Gläubigen.Dieser Tyrann läßt den heiligen Petrum und Paulumumbringen. Rom wird durch ihr Blut eingeweiht,und das Martyrerthum des ersten unter den Apostelnseht in der Hauptstadt des Reiches, auch den Haupt-sch der Religion fest. Unterdessen näherte sich dieZeit, wo die göttliche Rache über die boshaften Ju-den auöbrechen sollte. Die Unordnung reißt unterihnen ein; ein falscher Eifer verblendet sie, und machtsie allen Menschen verhaßt. Ihre falschen Prophetenbezaubern sie durch die Versprechungen eines eingebil-deten Reiches. Sie werden durch ihren Betrug ver-führet, können keine rechtmäßige Herrschaft leiden,und setzen ihren frevelhaften Unternehmungen keine

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