seinem Tode an dem Ende seines Buches, das manihm zuschreibt. Welch ein Wunder, daß diejenigen,welche seine Geschichte fortsetzten, zu seinen übrigen5B.Mos.4, Handlungen das selige Ende derselben hinzufügten,2- damit die Geschichte von ihm ganz vollständig seync. i-, l->. möchte! Wir wollen nunmehr auch die andern Zusäheuntersuchen. Betreffen sie ein neues Gesetz, eineneue Ceremonie, eine iehre, ein Wunder, eine Weis-sagung? Daran denkt man nicht einmal; man findet nichtdas geringste verdachtige Anzeichen, nicht die geringsteSpur davon; das wäre so viel gewesen, als wennman zu den» Werke Gottes einen Zusatz machen wöl-kn : das Gesetz selbst hatte solches untersagt, und ei-ne solche Verwägenheit würde das größte Aergernißverursacht haben. Man hat also etwa eine angefangeneGenealogie fortgesetzt; man hat vielleicht den Namen ei-ner Stadt erklärt, der mit der Zeit sich verändert hat;man wird bey Gelegenheit von dem Manna, wodurchdas Volk Gottes vierzig Jahre lang ernährt wordenIoh, ?, 12. ist, die Zeit bemerkt haben, wo diese himmlische Nah-^?6,^z5^' ^'3 aufgehört hat, und diese Sache, welche nach-' ' her in ein andres Buch aufgezeichnet worden ist, wirdals eine Anmerkung einer gewissen und öffentlich be-kannten Sache, wovon alles Volk ein Zeuge gewesen,in dem Buche Mosis geblieben seyn; vier oder fünfandre Anmerkungen von der Art, die etwan Iosua,Samuel oder ein andrer eben so alter Prophet ge-macht, weil sie bekannte Begebenheiten betrafen, beylzenen niemand einige Schwierigkeiten machte, diese,sage ich, werden mit der Zeit in den Text gerückt wor-den seyn, und die Tradition wird sie uns eben so ge-treu, als alles übrige, überliefert haben, und nunmehrwird alles verlohren seyn? Esra wird angeklagt wer-den,
Teil eines Werkes
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Seite
446
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