462 Bischof Bossuets Einleitung
Ahmen sie, Monsiigneur, ein so schönes Bey-spiel nach, und gehen sie ihren künstigen Nachfolgerndamit vor. Empfehlen sie ihnen die Kirche noch mehr,als das große Reich, das ihre Vorfahren seit so vie-len Jahrhunderten beherrschen. Es möge doch ihrkönigliches Haus das Vornehmste unter denen seyn,welche die Rechte Gottes vertheidigen, wie es das größ-te Haus in Ansehung der Würde ist. Es breite die
Herrschaft Jesu Christi , der dasselbe mit so vielerEhre herrschen läßt, auf dem ganzenErdkreise aus.
Dritter Theil
dieser Einleitung.
Von der gottlichen Vorsehung in den
großen Veränderungen der Reiche,und der Erniedrigung derPriuzen.
A^bgleich die Folge der Reiche auf einander, dieich ihnen, Monseigneur, vorstellig machenwill, mit der schon betrachteten herrlichen Folge der wah-ren Kirche nicht zu vergleichen ist: So kann sie dennochgroßen Prinzen, wie ihnen, überaus nützlich seyn.
VorS erste haben diese Reiche gemeiniglich eine noth-wendige Verbindung mit der Geschichte des VolkesGotces. Gott hat sich der Aßyrier, und Babyloni-er bedient, dieses Volk zu bestrafen; er brauchte diePerser, die Iüden wieder in ihr Land zu bringen; den
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