gewußt hat, sich nach den Vorfallen entweder zu er-heben, oder an sich zu halten, der hat am Ende den Vor-theil vor andern gehabt, und das Glück selbst seinenAbsichten unterwürfig gemacht. Ermüden sie alsonicht, die Ursachen dieser großen Veränderungen zu un>tcrsuchen, weil nichts zu ihrem Unterrichte nützlicherseyn kann, als dieses; allein suchen sie vornehmlich die-se Ursachen in der Folge der großen Reiche auf ein-ander, wo die Größe der Begebenheiten sie vorandern handgreiflich macht.
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Von
den Scythen, den Aethiopiern, und
den Aegyptern.
^ch werde hier unter die großen Reiche weder dasReich des Bacchus, noch das Reich des Hercu-les, dieser-beyden so berühmten Ueberwinder Indiensund des Orientes rechnen. Ihre Geschichte hat keineGewißheit; in ihren Siegen und Eroberungen ist keinZusammenhang; man muß diese Geschichte den Poetenüberlassen, welche dieselben zur grüßten Quelle ihrerErdichtungen gemacht haben.Ich will auch von dem Reiche nicht reden, welchesn«oiZ. i.i. der Madyes des Herodotus, der demJndathyrsusdesMegasthenes und dem Tanaus des Iustinus sehr ähn-lich sieht, auf eine kurze Zeit in Großasien aufrichtete.Die Unternehmungen der Scythen, welche dieser Prinzin den Krieg führte, sind mehr Streifereyen, alsEroberungen gewesen. Sie sielen nur von ungefähr,weil sie die Cimmerier verfolgten, in Medien ein,
schlugen