m die allgemeine Geschichte. 495
ten den Amenophis, sonst auch Memnon genannt, da-für, faßte entweder aus einem besondern Amriebe, odervermöge seiner Gemüthsart, oder, wie die Aegyptersagen, wegen eines Götterspruches den Entschluß, au6seinem Sohne einen Eroberer zu machen. Er fingdaö auf die Weise der Aegypter, nämlich mit großenGedanken an. Ä lle Kinder, welche an dem Gebnrtsütage des Sesostris gebobren worden waren, wur-den auf den Befehl des Königes an den Hof gebracht.Er ließ sie, wie seine Kinder, und mit eben der Sorg-falt, als den Sesostris, in seiner Gesellschaft aufer-zichen. Er konnte ihnen keine getreuern Rathe, undkeine eifrigern Gefährten seiner Feldzüge geben. Alser ein wenig erwachsen war, mußte er seinen erstenVersuch in einem Kriege wider die Araber thun.Da lernte dieser junge Prinz Hunger und Durstcrdulten . und unterwarf sich diese zcicher unü-berwindliche Nation. Nachdem er durch dieseEroberung an die kriegerischen Unternehmungen ge-wohnt wordei»war, ließ ihn sein Vater sich gegen denAbend von Aegypten mit seinenKrieqsvölkern wenden;er griff Lybicn an, und der größte Theil dieser weit-läufigen Landschaft wurde ihm umerrhanig. Um die-se Zeit starb sein Varer, und hinterließ ihm eineMacht, mit welcher er alles unternehmen konnte. Er ?gieng auf nichts geringerS, als auf die Eroberung derganzen Welt lim; aber ehe er aus seinem KönigreicheauSzog sorgte er für die innerliche Sicherheit desselben;er gewann das Her; seiner Völker durch scmeFreygebig-keit und Gerechtigkeit, und richtete die übrige Regierungmit einer außerordentlichen Klugheit ein. Unterdessenmachte er die Zurüstungen zu seiner Unternehmung; erwarbSoldaten,und machte diejenigen die seinVater mit ^
ihm