in die allgemeine Geschichte. 517
schen gesellig macht: Ein polirer Mann war nichts an-ders,«^ ein guter Bürgender sich bestandig als einGlied -des Staates ansieht, der sich die Gesetze regierenläßt, mit ihnen auf das allgemeine Beste außen ist, unddabey keinen Menschen beleidigen will. Die altenKönige, welche Griechenland zu verschiedncn Zeitengehabt hatte, ein Minos, ein Cecrops, ein Theseus , einCodrus, ein Temenes, ein Crcsphonres, ein Eury-sthenes, ein Patrokluö, und viele andre hatten dieseGemüthsneigung in der ganzen Nation ausgebreitet. ?>.ä<-l<-x.iii.Sie waren alle dem Volke geneigt; sie schmeicheltendemselben nicht, sie sorgten aber für das Beste dessel-ben und machten die Gesetze überall zu herrschen.
Was soll ich von der Strenge der öffentlichen Ge-richte sagen? Hat man iemals ein so ansehnliches Ge-richt gesehen, als der Areopagus war, der in ganzGriechenland verehrt wurde, und vor dem, wie mansagte, sich selbst die Götter gestellt hatten? Er ist schonin den ersten Zeiteil berühmt gewesen, und Cecrops hatihn vermuthlich nach dem Muster der ägyptischen ober-sten Gerichte eingerichtet. Keine Versammlung hat denRuhm seiner alten Strenge langer behauptet, und diebetrügerische BeredtsamkeitM beständig daraus ver-bannt gewesen.
Nachdem unter den Griechen eine so gute Policeynach und nach eingeführt worden war, so glaubten sieim Stande zu seyn, sich selbst zu beherrschen, und eswurden aus den meisten Städten Republiken. Alleindie weisen Gesetzgeber, die in ieder Sradt aufstun-den, ein Thales, ein Pythagoras , ein Pittacus, einLycurgus, ein Solon , ein PhilolauS, und so viele an-dre, deren Andenken uns die Geschichte erhalten hat,verhinderten es, daß ihre Freyheit keine auöschwei-
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