in die allgemeine Geschichte. 577
Marius schlug hingegen seinen Anhängern die Thei-lung des Geldes und der Länder vor.
Durch diese Mittel machten sie sich zu Herren überdie Kriegsvölkev, vereine, unter dem Verwände, denSenat zu unrerstühcn, und der andre, unter dein Na-men des Volkes, und sie führten also selbst in denRingmauern der Stadt einen wütenden bürgerlichenKrieg.
Die Parthey des Marius und des Volkes wurdeganz niedergeschlagen, und Sylla machte sich unterdem Namen eines Dictators zu einen, unumschränk-ten Herrn in Rom .
>Es war schrecklich, wie viele er hinrichten ließ, unvwie hart er dem, Volke sowohl mit Worten als mitThaten so gar in ihren rechtmäßigen Versammlungenbegegnete. ' ' '
Da er am mächtigsten und seiner Herrschaft amgewissesten war, begab er sich selbst von freyen Stückenzum Privatleben'; allein er hatte Ooch gezeigt, daß dieRömer einen Herrn leiden könnten.
Pompejus , den Sylla erzogen hatte, folgte ihmgwßcntheils in dem Besitze seiner Macht nach. Erschneichelte bald dem Volke, bald dem Senate, umsich emporzuschwingen; allein seine Neigung und seinVortheil waren endlich Ursache, daß er sich zu derlehren Parthey schlug.
Nachdem er die Seeräuber, Spanien , und dettgcinzm Orient überwunden hatte, vermochte er in derRepublik , und vornehmlich im Senate alles.
^ Cäsar , der ihm zum wenigsten^gleich seyn wollte,schlug sich auf die Seite des Volkes, und that es inseinem Consulats den Tribunen nach, die am meisten
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