der Welt. Erster Abschnitt. 33
selbe weder die Clerisey, noch das Volk, gewinnen Jahr nachkonnte: so mußte der Kaiser zugeben, daß er wieder Ehr. Geb.abgesetzt, BenedictuS aber aus dem Gefängnisse,worein er geworfen worden war, zurückgeholt, undin seiner Würde feyerlich bestätigt wurde.
In den übrigen Theilen des Occidentes folgte 856eine Scene des Unglückes auf die andre. Frankreich war mit seinem Beherrscher, theils wegen der Aufla-gen, womit er seine Unterthanen drückte, theils wegenseiner unglücklichen Unternehmungen wider die Nor-mannen, unzufrieden, und empörte sich. Die Bi-schöfe ergriffen bald die Parthey der Aufrührer; dennihr Ausspruch beraubte Carln des Thrones, und gabihm Ludwigen von Deutschland ; bald erklärten siesich wieder für ihren rechtmäßigen König, nachdemsie ihren Vortheil dabey fanden, und allezeit redetensie die Sprache der Religion, der Tugend, und desEifers für das gemeine Beste. Empörungen, Meyn-eide, und Verräthereyen, alles wurde vergöttert, wennsie nur Urheber davon waren. Carl gelangte alsowieder zu seinem Throne, und er und Ludwig vonDeutschland versöhnten sich mit einander durch Lo-thars, des Königes in Austrasien , Vermittelung.Unterdessen bedienten sich bald die Normannen, balddie Slaven und Sorben, dieser innerlichen Verwir-rungen, hier eine Provinz, dort eine Provinz, mit Ver-wüstung und Elend zu erfüllen. An den italieni-schen Küsten und in Spanien thaten dieses die Sa-racenen, welche, durch den unzciligen Eifer einigerChristen, wider ihren Glauben, zu grausamen Verfol- ^fungen wider sie aufgewiegelt wurden.
Der Orient war nicht glücklicher. Die Sarace-nen waren eine bestandige Geissel dieser Monarchie, ^o». c-^
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