4v Einleitung in die allgem. Geschichte
Jahr nach nen Söhne, Ludwig und Carlmann, wurden zwar gs-Chr. Geb. f^nt; allein wirklich herrschten unter ihrem Namendie Großen, vornehmlich Hugo, Bernard, Boso undTheodorich. So verwirrt rönnen keine Umständeseyn, als diejenigen, in welchen sich Frankreich be-fand. Aebte, so mächtig, waren Klösteraufseher ge-worden , und Bischöfe empörten sich wider ihrerechtmäßigen Könige, und anstatt für sie zu beten,
878 führten sie Kriegsheere wider sie an. Der Herzogvon Provence, Boso, zog aus dieser Verwirrung sei-nen Vortheil, und warf sich zum Könige der erwähn-ten Provinz und von Burgund auf.
Die Saracenen, von deren Wut Italien soviel, leiden mußte, fanden in Spanien einen mächtigenFeind an Alphons, dem Großen, der sie mehr als ein-mal überwand. Im Oriente demüthigte sie Basi-liuS durch verschiedne glückliche Feldzüge. Er über-
879 wand sie in Armenien und Palästina. Er ertheilteseinem Sohne, Leo, den Titel eines Kaisers. Nach-
884 her aber ließ er ihn ins Gefängniß werfen, weil ihmein gewisser Mönch Santabaren genannt, verleum-det hatte, daß er seinen Vater vom Throne zu stür-zen suchte.
6»,7. HK?/- Alfred machte in Engelland seinen Namen durchMeiF. ^jng wcije und edle Regierung berühmt. Er hattesich kein geringeres Muster vorgestellt, als den Sa-lomo. Mit den Normannen hatten er und Grego-rius in Schottland beständig zu streiten, die, wennsie auch einmal unglücklich waren, dennoch immermit neuen Heeren wiederkamen.88^ ^arl, d^r DMe, hatte sich, ungeachtet der Ein-Wendungen des römischen Bischofes, zum Kaiser krö-4°. ne„ lassen. Ob er gleich von den Normannen, die