der Welt. Erster Abschnitt. 45
beyde um die Krone. Die Normannen, diese allge- Zahr nachmeinen Freybeuter, waren in Engelland und Schott- ^°b.land nicht so glücklich: weil in Engelland Alfred, und 6«?7, M,/.sein Sohn Eduard; in Schottland aber Gregorius,und sein Sohn Donald, die Macht ihrer Reichewieder sie vereinigt hatten: So konnten ihrer Wutund ihrem Glücke Grenzen gesetzt werden.
Zrinovit hatte in Pohlen nach dem Piast regiert,ein kriegerischer Fürst, der die Pohlen zuerst Kriegs-zucht lehrte. Er war ihr Tullus Hostilius , so wiesein Nachfolger, Lescus, der vierte, ihr Ancuö Mar-tius wurde.
Auch fieng der Name der Russen an bekantec 892zu werden, als er vor dem gewesen war. Die schwe-dischen Könige hingegen wurden nicht sehr merkwür-dig. Weil sie Feinde und Verfolger der Christe»waren, so hub das Heidenthum das Haupt wiederempor; denn das daselbst ungepflanzte Christenthumwar der ersten Kirche so wenig ähnlich, daß es un-ter Verfolgungen nicht wachsen konnte.
Rom , dieser Sitz der vermcynten Statthalter 897^ 898Gottes, gab dazumal der christlichen Welt erbaulicheBeyspiele. Nachdem Formosus gestorben war, ward 6a--o».Bonifacius , ein Bösewicht, denn so beschreiben ihn ^die Geschichtschreiber der römischen Kirche selbst, von "^"'^einem noch schlimmern Bösewi'chte, Nicolauö, wel-cher sich Stephcmus den sechsten hieß, vom bischöfli-chen Throne verstoßen. Zum Beweise, wie wür-dig er ihn besäße, ließ er den Leichnam des Formo-sus, vor dem sich doch bey seiner Beerdigung alleBilder der Heiligen in der Kirche gebeugt haben soll-ten, ausgraben, mit den pabstlichen Kleidern beklei-den, ihm eben so, als wenn er noch gelebt hält?'
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