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Theil 2 (1752) Jacob Benignus Bossuet, Bischofs von Meaux, Einleitung in die Geschichte der Welt, und der Religion / fortgesetzet von Johann Andreas Cramern, Hochfürstl. Oberhofpredigern in Quedlinburg
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48 Einleitung in die allgem, Geschichte

5,ahr nach war eine Tochter Theodorens, einer BeyschläferinnChr. Geb. AdalbertS, des MarggrafenS von Toscana , durch

weichen sie in Rom beynahe unumschränkt herrschte.

Moro^ia glich ihrer vortrefflichen Mutter, wurde die

Benschläferinn des PabsieS, und gebahr ihm einen

Sohn.

Carl, der Einfältige, hatte, obgleich sein Neben»buhler, Odo, gestorben war, keine ruhige Regierungin Frankreich . Den Großen des Reichs war all-zuviel daran gelegen, keinen machtigen König zu ha-ben; denn sie wollten selbst unumschränkte Herrenseyn, und in dem Besitze der Güter, welche eigentlichder Krone gehörten, nicht gestört werden. Der Kö-nig durfte auch nicht auf ihre Demüthigung denken,da er nicht einmal die Normannen überwältigen konnte.

yvy. yiO Er war gezwungen, ihrem muthigen Führer, Rollo ,

/)//6'o Neustrien abzutreten, und ihm seine Tochter, Gisela,zur Ehe zu geben. Rollo bekannte sich bald daraufmit seinen Normannen zum christlichen Glauben.

yl<?. 91z In Engelland waren diese Völker nicht so glücklich;

Mtt//»^. denn es gelang Eduarden, sie fast aus feinem ganzenGebiete zu vertreiben.

Eben so wenig Glück hatten die Saracenen inSpanien . AlphonsuS hatte durch seine Siege übersie den Zunamen des Großen verdient. Nochgrößer aber war er, daß er lieber seinem aufrühri-schen Sohne, Garsias, das Reich abtreten, als dasselbedurch einen innerlichen Krieg in Verwirrung setzen,und der Wut der Saracenen aufopfern wollte. Die-jenigen von diesen Barbaren, welche unter dem Emirvon Africa stunden, hatten mehr Glück in Italien .Avulien und Calabrien hatten sich wider den Kaiser

6-^»-. Z?». Leo empört. Sie seegelten dahin, und eroberten

diese