Teil eines Werkes 
Theil 2 (1752) Jacob Benignus Bossuet, Bischofs von Meaux, Einleitung in die Geschichte der Welt, und der Religion / fortgesetzet von Johann Andreas Cramern, Hochfürstl. Oberhofpredigern in Quedlinburg
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52 Einleitung in die gllgem. Geschichte

Zahr nach bat auch die Griechen um ihren Beystand. In derChr. Geb. -z^t schickte er sich auch besser zu einem Feldherrn,als zum Bischöfe. Denn er führte mit dem Marg-grafen von Toscana selbst ein Heer an, und die Sa-racenen litten eine völlige Niederlage. Ein Siegüber diese furchtbaren Völker war so etwas unge-wöhnliches , daß man ihn einer wunderbaren Gegen-wart der vermeinten Stifter des römischen Stuhleszuschrieb.

<"»,-<,/>«/. Constantin Porphyrogenneta, beherrschte, nacht-.^. Alexanders Tode, unter der Regentschaft seiner Mut-ter, Zoe, und des Patriarchen, NicolauS, den Orient.Ein gewisser Constantin Ducas hatte ihm seine Herr-yiz schaft streitig machen wollen; allein er war bald über-914.915 wunden worden. Die Unruhen, welche Simeon, der916 König der Bulgaren , erregte, waren gefährlicher, unddauerten länger.s^z/??e»5. In Spanien machte sich Ordom'us, der zweyte,M,-7n,. den Saracenen durch viele Siege furchtbar. DieGröße seines Geistes leuchtete zu der Zeit am meistenhervor, als sein Heer eine starke Niederlage erlittenhatte. Ohne seine Herzhaftigkeit zu verlieren, sam-melte er sogleich den zerstreuten Rest seiner Völker,und war so schnell ein Ueberwinder, als er überwun-den worden war. Sein Ruhm würde ohne Fleckenseyn, wenn er seine Hände nicht durch eine unwürdigeVerräthcrey in das Blut der castilianischen Grafengetaucht hatte. Castiliens Aufruhr war die Folgedieser einem Könige so unanständigen Handlung.

In Deutschland hatte zeicher noch immer eineScene des Unglückes mit der andern abgewechselt.Bald ward dieses Reich von den Räubereyen derHungarn, bald von den Räubereyen der Großen

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