der Welt. Erster Abschnitt. 53
verwüstet. Conrad starb, und hatte das Glück Ä"hr nachnicht, beyde zu bändigen. Otto, der erste, war vor- ^hr. Geb.dem gegen ihn großmüthig gewesen. Nunmehrwar er solches, aus Uebe zu seinem Vaterlande, ge. ^ ^ ^gen den Sohn desselben, Heinrichen, der sich bestän- A-^.dig als ein Feind gegen ihn aufgeführt hatte. Er /. ^. c. ^.bat seinen Bruder, Eberhard, der sich vielleicht einige 6,"--//.Hoffnung zur Krone machte, daß er Heinrichen dieKleinode des Reiches überbringen , und der erste seynmochte, der sich ihm unterwürfe. Conrad besaß inder That so viele gute Eigenschaften daß er unstreitiggroß gewesen seyn würde, wenn seine Regierung inglücklichere Zeiten gefallen wäre. Er opferte demallgemeinen Besten allezeit seine eigne Empfindlich-keit auf, und wenn er den Geistlichen allzusehr erge-ben war: so geschah es vornehmlich darum, weil erohne ihre Hülfe sich wider die Großen seines Reichesnicht erhalten konnte. Sein Nachfolger im Reiche, 920Heinricb . war tapfer, großmüthig, zum Zorne zwargeneigt, aber eben so leicht versöhnlich, und außer die-sen persönlichen Eigenschaften mächtig. HerzogBurchard von Schwaben , und Arnolf, der nach Con-rads Tode das ihm seiner Rebellion wegen entzogeneHerzogthum Bayern wieder eingenommen hatte,widersetzten sich zwar dem neuenKönige im Anfange;endlich aber ließen sie sich bewegen, ihm Treue und ^ 4-Unterwürfigkeit unter sehr vortheilhaften Bedingun-gen zuzusagen. Sein erster Feldzug gieng wider 922Carln, den Einfältigen, in Frankreich ; allein dieserKrieg war von keiner langen Dauer. Obgleich dieeigentlichen Bedingungen des Friedens nicht gewißbestimmt werden können: so ist doch glaublich, daßHeinrich von Carln mehr Vortheile, als einige Re-
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