194 Geschichte der christlichen Religion.
Ort fodern, als diese kurze Geschichte der Hindernisse,die er der christlichen Religion entgegen sehte.
Simon fand viele, die sich von ihm bezaubcrnließen. Sie trenneten sich bald nach seinem Tode,dessen eigentliche Beschaffenheit sich nicht zuveriäßigc7c,»,^/ex. bestimmen laßt, in verschiedene Parteyen. Viel-ÄT-c^r. ^icht gehören die Maeborheer und Adriamstcn77^^-'^' ^ Theodorecus unter diese Rotte. Nach dem/. OrieMies haben sie sich nur bis in das dritte, nach
ö.?'.'. dem Eusebius aber bis ins vierte Jahrhundert er-halten. Die Alten hielten ihn für den Vater unddas Haupt aller Ketzer. Der Name seiner Anhän-ger wurde zu einer allgemeinen schimpflichen Benen-nung aller irrgläubigen Secren, sie mochten das Chri-stenthum offenbar bestreiken, oder verfälschen. Viel-leicht sind die christlichen Schriftsteller von dem Rufedieses Verführers, vielleicht auch von der Aehnlich-keit seiner Lehren mit den Irrthümern anderer Sccten,dazu bewogen worden.Menan- Menander, ein Samaritaner, und ein Nachei-'TSco^o-c? Simons, des Zauberers, warf sich zu einem/^"/^ ' Widersacher des Christenthumes auf. Sein///5.,. c. Verstand war nicht so ersindsam, daß er den lehren7,'e». /.,. der morgenlandischen Philosophie eine neue Gestalt, ^?-/?. hgxte geben können. Allein, er war eben so unver-schämt, als Simon. Was dieser von der Gottheit,Z'/,//"/^// von der Schöpfung der Welt und von dem Ursprünge>//. des Bösen gelehret hatte, das lehrcte er auch. Er
^/m/,./»/?. u-tterschied sich bloß dadurch von ihm, daß er keine//. 7?. Helena hatte, welche er in die Annoia, die Mut-Weltschöpfer, verwandeln konnte, sondern sichgroße Rrafc Gocres, oder wie dieses). kürzer in der Zuosrischen Sprache heißt, für denje-
nigen