252 Geschichte der christlichen Religion.
Ger priesterlichen und bischöflichen Würde ausschlös-sen, und Prophetinnen unter sich hatten, nicht ohneGrund, daß sie Montanisten gewesen sind. AuchH>?/>5.4?. gab es Tascodrugiren, oder passalorynchiren,c-. ,4. ^tt- fürchterliche Namen, die ihnen von einem lächerli-L»/?, Gebrauche beygeleget wurden, den sie bey dem
Gebethe hatten. Sie legten nämlich, zum Beweise<?<?/. ,, ihrer Traurigkeit und ihrer Stille, einen Finger aufdie Nase, und einen Finger in den Mund» lsrtheiletman vielleicht, daß das Gerücht viele Secten ge-macht habe, die niemals vorhanden gewesen sind:so sündiget man wohl nicht. Allein, wenn man auchihr Daseyn nicht in Zweifel ziehen will: so kannman gewiß darüber nicht lacherlich werden, daßman die Menschen für das hält, was sie in der Thatsind. Denn kann wohl eine Thorheit erfunden wer-den , die unter dem menschlichen Geschlechte nichtschon Bewunderer erhalten hat, oder doch nichtkünftig noch sollte finden können?
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Voll dem Einflüsse der irrgläubigenSecten des ersten und zweyten christlichenIahrhundertes in die Schicksale undLehren der Religion.
AAenn man die Folgen der zeither erzählten irri-gen Secten in Absicht auf den Glauben derwahren Kirche erwäget: so verdienet diese Geschichtedes Irrthums, der sich den Namen der christlichenReligion anmaßte, und in diesen beyden Jahrhun-derten so viele veränderte Gestalten annahm, auch