ZZ4 Geschichte der christlichen Religion.
genehm ist. N)ir wollen uns doch von gan-zem Herzen zum Herrn bekehren, die Reueüber unsere Laster durch rvahrc Schinerzenausdrücken, und also die Barmherzigkeit Got-tes anflehen. - - Lasset uns feinen Zorn dm chLasten, durch tVeinen und Zxlagen, wie erselbst ermähnet, besänftigen. Rann man wohlglauben, daß der von ganzem Herzen wehkla-ge, und mit Fasten, N?einen, und Seufzenden Herrn um Vergebung anrufe, der sich rag-lich badec, der übcrflüßig issec, und sich ma,ster, der von seinem Tische den Armen inchrs,zufließen laßr^ Der fröhlich und aufgeweckteinhergehr, da er seinen Tod beweinen soll-te^ . . . So groß die Sünden sind, so sehrmüssen wir sie auch beweinen. Eine riefttVunde braucht eine sorgfältige und lange Cur.Die Reue muß nicht kleiner leyn, als das Ver-brechen. Glaubest du wohl, daß der Gorcso gleich zu versöhnen sey, den du mir treulo-sen tVorren verleugnet, dem du dein Erbtheilvorgezogen, dessen Tempel du schändlich ent-heiliget hast ^ Glaubest du. daß sich der Gortdeiner leicht erbarmen werde, von dem du ge-sagte hast, daß er nicht dem sey ^ Hier mußernstlicher und langer gebethet werden; manmuß Tage durchseufzen, Machte durchwa-chen und durchweinen; man muß sich auf diejLrde hinwerfen und auf der Asche liegen, imSacke und im Rorhe sich walzen, ^jst dasZxleid Christi verloren: so muß man hier nachkeinen; köstlichen Zxleide verlangen; nachdemman dle Speise des Ceuftls genossen hat, muß
man