Zweyter Abschnitt. 357
,,wclcher ihr auch euer Hausgeschirr machet. Was..bethen also die Christen an, werdet ihr sagen, wenn„sie alles dieses nicht anbethen? Wir bethen einen c. ,7.„einzigen Gott an, der durch sein Wort, seinen„Verstand, und seine Macht, diese ganze Welt mit..allem, woraus sie besteht, mit allen Elementen, mit„allen Körpern und Geistern, zur Verherrlichung„seiner Größe aus Nichts hervorgebracht hat. Da-„mit wir eine desto vollkommncre Erkenntniß von„ihm haben möchten, hat er uns die heilige Schrift„gegeben. Er hat Menschen, die wegen ihrer Hei-ligkeit und Gerechtigkeit werth waren, ihn zu er-nennen, und ander» seine Erkenntniß beyzubringen,„mit seinem Geiste erfüllet, daß sie verkündigen soll-ten, es sey nur ein Gott, der alles erschaffen, der den„Menschen aus Erde gebildet, der die Einrichtung„und den Lauf der Welt gemacht, und unserm Ge-schlechte die nöthigen Vol'schriften, ihm zu gefallen,„gegeben habe; der am Ende der Welt alle Men-„schen von dem Tode auferwecken und richten, dieje-nigen, die ihm gcdienet haben, mit einem ewigen Le-„ben belohnen, die Gottlosen aber zu einem ewigen„Feuer verdammen werde. Wir haben vordem„diese Lehre auch verspottet; wir gehöreten zu euch.„Die Menschen sind nicht Christen von Geburt; sie- werden es. Wenn es einen Schöpfer aller Wesen„giebt: so ist es ungereimt, ein anderes Wesen, als„ihn, anzubethcn. Darum gründeten sie auf die„Allmacht Gottes , dessen Kenntniß allen Menschen„angcbohren ist, der sie durch seine Wohlthaten er-„freuet, der sie durch seine Donner zittern machet,„die Nothwendigkeit, ihn anzubethcn.
Z Z Eben