Zweyter Abschnitt. M
nicht allein, daß er von Gott käme, sondern daß erGore selbst wäre; denn er würde ihn nicht an- 5^/geberherhaben, wenn er nicht gewußt Härte,daß er Gort wäre.
<Lelsus setzte, weil er die Abgötterey der Heiden 0?-,^»^wider das.Christenthum retten und vertheidigen woll- cm//--. <7e//".te, zwischen Gott und den Manschen gewisse Geister, ^lk.welchen die Reinigung der Welt von der höchstenGottheit aufgetragen worden seyn sollte. Er räum-te ein, daß sie, in Vergleichung mit ihr, weit schwa-cher waren: allein er eignete ihnen doch verschiedeneKräfte zu, besonders die Kraft, Kranke gesund zumachen, und behauptete, daß es um deswillen ver-nünftig wäre, sie gottesdienstlich zu ehren und anzu-rufen. Grigenes nahm mit dem Celjus an, daß«s Engel und Geister gäbe, welche die Macht hät-ten, die Krankheiten zu heilen. Wenn auch das ist,saget er, ist es nicht besser, sich Gott durch JesumChristum, den Urheber unsrer Lehre, anzuvertrauen,und von ihm die Hülfe, die wir nöthig haben, undden Schuh der heiligen und gerechten Engel widerdie Anfälle boshafter Geister zu erbitten? Manmuß seine Gesundheit durch Gottseligkeit und Ge-beth bey demjenigen suchen, welcher des ErdkreisesGott ist. Origenes hätte diese Antwort nicht nö-thig gehabt, wenn die ersten Christen den Creatureneinige gottesdienstliche Ehre erwiesen hätten. Eben o. -x. ?„dieser große Lehrer behauptete, daß Gott allein unser ^, 20.Vertrauen verdiente. Er schloß die Apostel und ^Heiligen von denen aus, auf welche man seine Hoff-nung sehen muß. In dieser Absicht bemcrkete er,daß Jesus Christus zwar zu seinen Jüngern gesaget 6-»/,. 5.habe: N>er euch aufnimmt, der nimmt mich
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