Zweyter Abschnitt. Z6?
Würden sie ihre Gebethe an ihn gerichtet haben ? Hät-ren sie sich den Irrgläubigen so eifrig widersetzet, wel-che Jesum Christum nicht für Gott selbst, sondernnur für einen Ausfluß derGottheit erklareten? Allein,so betheten sie ihn, mit dem Vater und dem heiligenGeiste, als den einzigen wahren Gott an. EinIgna--tius, ein unmittelbarer Nachfolger der Apostel desHerrn, gründete die Gottheit Jesu Christi und des ^'"^heiligen Geistes auf den Befehl, daß alle Heiden indem Namen des Vaters und des Sohnes und desheiligen Geistes getauft werden sollten. iLö ist, solehrete er, ein einziger ungeoohrner Gott, derVacer; und ein einziger eingebohrner Sohn,Gort, N>orr und Mensch, und auch ein heiligerGeist. Es sind also weder drey Varer, nochdrey Söhne, noch drey Tröster, sondern einVater, ein Sohn, ein heiliger Geist. An dieMagnesier schrieb er: es ist ein allmächtigerGott, welcher sich durch Jesum Christum sei-nen Sohn geoffenbaret hat. Dieser ist seinlVorr, nicht ein vergängliches, sondern einwesentliches, nicht die Rede einer vernehmli-chen Stimme, sondern eine Wirkung derGott-heit, eine gebohrne Gelbftstandigkeic, welcheseinem Vater in allem wohlgeföUt. Justin, ^»/?,».der Märtyrer, übernahm den Beweis in seiner Schuß- «^>o/.-.schrift für die Christen, daß sie mit Grund JesumChristum, als den einzigen und.eigentlichenSohn des wahren und einzigen Gottes, undnach ihm den prophetischen Geist anbetheren.In seiner Unterredung mit dem Tryphon, einem Fa/.Juden, suchte er denselben zu überführen, daß sich al-leö, was in den Schriften des alten Bundes von 5^"-'-
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