Teil eines Werkes 
Theil 2 (1752) Jacob Benignus Bossuet, Bischofs von Meaux, Einleitung in die Geschichte der Welt, und der Religion / fortgesetzet von Johann Andreas Cramern, Hochfürstl. Oberhofpredigern in Quedlinburg
Entstehung
Seite
369
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Zweyter Abschnitt. 369

heit vor Gericht: sie starben für dieselbe; sie lehrctei,sie in ihren Schuhschriften, und wenn sie den heid-nischen Gottheiten ihre eingebildete Gottheit nahmen:so behaupteten sie, daß sie dem Vater, dem Sohne,und vem heiligen Geiste zukäme. Christus, lehrete c^/»,-/^.Cyprianus, wird von einer Jungfrau cmpfan- ^ ^"»/-gen, und durch die Mitwirkung des heiligenGeistes mir der menschlichen ZTlarur angezo-gen. Der ewige Gorr vereiniget sich mit demMenschen. Dieser ist unser Gorc, dieser istChristus, der Mittler zwischen zweyen, derdie Menschheit anzieht, damit er den Menschenzum Vater führere. - , Die Christen werdendurch allerley Arten und Martern versucht,damit ihr Bekenntniß, daß Jesus GottesSohn sey, desto gründlicher und bewahrterseyn möge. Der Schmerz dieser Zeugen derWahrheit wird gebraucht, daß Christus, derSohn Gottes, von dein sie glauben, daß erihnen zum Leben gegeben sey, nicht allein durchdas Zeugniß des Mundes, sondern auch durchdas Zeugniß des Leidens möge verherrlichetwerden. Der muß uns leiten, dem lasset unsfolgen, ihm, dem Fürsten des Lichcs, dem Ur-heber der Seligkeit, der denen, welche ihn suichen, den Himmel sowohl, als der Vater, ver-heißt. Lasset uns noch das Bekenntniß des Gre- t?;-^?.gorius, welcher den Zunamen des Wunderchacigen ^F- ^»erhalten hat, anführen. Es ist nur ein Gott, der .^'^Vater, welcher ein Vater des lebendigen Wortes,seiner wesentlichen Weisheit, seiner Macht, und sel-tnes ewigen Ebenbildes ist; er ist es, der, Weilerunendlich vollkommen ist, einen unendlich vollkoM-II. Theil. Aa »menett

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