z?O Geschichte der christlichen Religion.
„menen und ihm gleichen Sohn gezeuget hat; er ist„der Vater des einzigen Sohnes. Es ist nur ein„Herr, der einzige Sohn eines einzigen Vaters,„Gott , von Gott gezeuget, der Charakter und das„Ebenbild der Gottheit, das kräftige Wort, durch„welches alle Creaturen geschaffen sind, der wahre„Sohn des wahren Vaters, der unsichtbare Sohn„des unsichtbaren Vaters, der Unverwesliche von„dem Unverweslichen, der Unsterbliche von dem Un-„sterblichcn, der ewige Sohn von dem, der von„Ewigkeit her ist. Es ist auch nur ein heiliger„Geist, der von Gott ausgeht, und der den Men-schen durch den Sohn gegeben worden ist. Dieser„ist das Ebenbild des Sohnes und ein vollkommenes„Ebenbild von dem Vollkommenen. Er ist das Le-„ben und die Ursache des Lebens der Lebendigen; er„ist die heilige Quelle, die Heiligkeit selbst, und der„Urheber der Heiligung. Durch ihn hat sich Gott,„der Vater, offenbaret, der über alles erhaben ist,„und Gott, der Sohn, der ihm in allem gleich ist.„Das ist die vollkommene Dreyeinigkeit, ungetheilt,„und eins in der Ehre, Unendlichkeit und Ewigkeit. „PAe',-?>.-6 Die Kirche der drey ersten Jahrhunderte hat also ei-"s- nen dreyeinigen Gott geglaubet.
hr^injge Gott hatte, nach dem Be-kenntnisse der ersten Christen, die Welt erschaffen,daß sie ein Spiegel seiner Größe, Weisheit undc7-m. Güte seyn sollte. Der N>llle Gottes rvar diej>^tt. Ursache der Schöpfung; Gott schuf sie allein,7Äeo/>/i «t/ rvetl er allein Gort rvar. Auch hatte Gott^tt,o/>-c./nichts schädliches erschaffen; das Verbrechender Menschen rvar Ursache, daß die Creaturen/» verschlimmert wurden. Weil er wollte, daß ihm
. Engel