Zweyter Abschnitt. 4zz
weisen Zulassung zugeschrieben werden. Die Wun-dergaben , die er den Aposteln und so vielen von denersten bekehrten Christen ertheilete, und die Verfol-gungen des Christenthums, die er zuließ, trugen mrAusbreitung und Befestigung der wahren Religionsehr viel bey.
Jesus hatte seinen Jüngern die Kraft, Wunder,oder solche Handlungen zu verrichten, die ohne einengöttlichen Beystand, nicht durch die Kraft eines Men-schen verrichtet werden konnten, schon mitgetheilet, eheer noch von ^ er Erde hinü'eggenommen wurde, aberdiese Gnade hatte er ihnen in einem wen größernMaaße alsdann zu geben verheißen, wenn er erst dasgroße Werk der menschlichen Er lösung vollendet ha-ben würde. Ja er gab ihnen die Verheißung, daßsie noch größere Thaten verrichten sollten, als er ver-richtet hatte. Diese Verheißung gieng in ihre Er-füllung, als der heilige Geist am Psingstfesbe über sieciusgegossen wurde. Eben diese Gnade wurde ihnennicht allein, sondern vielen andern Christen, von Gottmitgetheilet. Denn die Apostel selbst hatten von demHerrn, der sie sandte, die Gnade erhalten, andernChristen durch die Auflegung der Hände dieser gött-lichen Kraft theilhastig zu machen. Diese Kraftkonnte vielerlei) übernatürliche Wirkungen hervorbrin-gen. Die Apostel hatten eine sieghafte Gewalt überdie bösen Geister, welchen Gott e-'ne gewisse Besi-tzung der menschlichen Leiber zugelassen hatte, vielleichtaus der Absicht , die Menschen einmal zu überführen,daß selbst alles physikalische Elend eine Folge von demGehorsame unserer Stammältern gegen die schmeich-lerischen , in der That aber feindseligen Vorstellungenund Anreizungen des Satans zum Falle sey, undII. Theil. E e zwcytens