Zweyter Abschnitt. 521
Ratten, und die Spinnen nicht vor ihnen scheuenwollten. Ein Termllian sagte zu den Heiden, daß Ts,--«//. ???die Vögel auf dem Haupte oder in dem Munde ihres -^o/-Gottes nisten würden, wofern sie niemand davon ab-hielte. Sie hätten bestandig nöthig, die Spinnen-weben von ihren Gottheiten abzukehren. Verwarfendie Christen die Bildcranbcthung aus diesem Grunde:sö konnte eben dieses Grundes wegen unter ihnen keinsolcher Dienst statt finden. Es gab Heiden, welchedie Anbethung der Götzenbilder wider die Vorwürfeder Christen zu rechtfertigen suchten. Man antwor-tete ihnen, daß man nicht die Bilder selbst für Gott-heiten hielte, sondern daß man sie darum ehrete, weilsie die Gottheit vorstellten, und weil die Götter oft insie herabfliegen, die Opfer ihrer Anbethcr anzunehmen.Man bediente sich im neunten Jahrhunderte, wie mankünftig umständlicher sehen wird, dieser Ausflucht zurRechtfertigung des Bilderdienstes. Allein die ersten 0-?'F. <?.Christen machten auch diese Ausflucht lacherlich. Hat-ttn sie selbst Bilder zu einem Gegenstande des öffent- ^ ^'lichen Gottesdienstes gemacht: so würden die Heiden "die Pfeile, die auf sie gerichtet wurden, auf die Chri-sten zurück geworfen, und sie mit ihren eigenen Waf-fen überwältiget haben.
Hätten die ersten Christen Bildnisse zu einemGegenstande der gottesdienstlichen Anbethung gemacht:so hatten sie das erste Geboth einschränken, und noth-wendig einen Unterschied zwischen ihren Bildern undden Götzenbildern, wie auch zwischen dem Dienste,der Gott gehöret, und zwischen dem Dienste, der denBildnissen der Märtyrer zukömmt, machen müssen,damit die bekehrten Heiden nicht von einer Abgöttercyauf die andere verfallen möchten. Ein Grmenes O/^. c.
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