588 Geschichte der christlichen Religion.
2 Tbess. z, gegen sie zu verhalten hatten? In Ansehung der Ir-14. Rom. renden verordnete Paulus, daß man ihnen mit^^7-^^ Sanftmuth und Geiindigkeit auf den rechten Weg5,'?. 2 helfe" sollte; keyerisibe Menschen aber, solche, wel-verql. mitche in keiner andern Absicht Irrthümer behaupte-ndes, tcn, als in der Absicht, Unruhen und SpaltungenIch.io. ,'n der Gesellschaft anzurichten, sollte man einmal^' ^er zweymal ermähnen, und hernach, wenn sie den5^/»^. / 5. ^eist des Aufruhres nicht verleugnen wollten, sich ih-c./o. rein Umgänge entziehen ; diejenigen aber, die inoffenbaren Lastern lederen und darinnen fort-führen , sollten von aller Gemeinschaft der Kircheausgeschlossen und hinaus gewiesen werden. Daherbestrafet er die corinthifche Gemeine, daß sie einenBlutschänder unter sich geduldet hatte, und sagte:rhuc von euch hinaus, rvas böse ist. Sie soll-ten dergleichen ausgeartete Mitglieder für keine Chri-sten erkennen, ihnen die Pflichten, welche sie einanderals Christen erwiesen, nicht erzeigen , und diejenigengottcsdienstlichen Handlungen nicht mit ihnen verrich-ten , die nur Christen verrichten sollen , damit sie da-durch beschämet und vielleicht wieder aufdenWeg desFriedens zurück gebracht werden möchten. Wegender Wiederaufnahme der Gefallenen, findet man kei-ne besondern apostolischen Verordnungen. Denn sobald das ketzerische oder das lasterhafte Mitglied derGemeine sich bekehrete, und Beweise von seiner Be-kehrung gab : so war es überhaupt ihre Schuldigkeit,2Cor.2,7.^,^. Ges^lle„xn ^jxh^. ^„^„ehmen, und wie Paulus sagte, zu vergeben und zu trösten.
Das ist das Wichtigste, was wir von der äußerli-chen Kirchenzucht erzählen können, welche Christusund seine Apostel festgesetzet haben. Ehe wir sehen,wie die Kirche in den ersten drey Jahrhunderten ihre
Difci-