Zweyter Abschnitt. 621
soll, unparteyisch erwägt: so wird man leicht wissen, Q/^m-was von den Streitigkeiten zu urtheilen sei», welche ^besonders in England zwischen den Vertheidigern der^-^'^-bischöflichen Kirche, und den Presbycerianern über die ^"^/^Frage so lange geführet worden sind, ob die Bischöfevor Alters einen von den Aeltesten verschiedenen und /^e?-^.von den Aposteln selbst eingesetzten Orden ausgemacht «"^/^haben oder nicht. Man wird über die Kunst dererje- ^»nigen erstaunen, welche die bischöfliche Würde, in s^,/'^'"/'fern sie von der Würde der Aeltesten verschieden styn^^'^'soll, als einen von Gott selbst eingeführten Orden aus ///.>,»»,'der Schrift zu erweisen wissen. Wenn es heißt, daßPaulus die Aelrcsten von Ephesus zu sich erfordert//'^^und sie Bischöfe genannt habe, wenn daraus gefol-^"^^'gert wird, daß damals in einer Stadt viele Bischöse ^gewesen seyn müssen ; wenn man eben diesen Schlußaus dem Gruße dieses Apostels an die Bischöfe und^ l^///.Diener von Philippen zieht: so sieht Hammond in^"''-/^^der einen Srelle die Bischöfe von den asiatischen Ge-meinen, und in der andern die Bischöfe der macedo-nischen Kirchen. Kann man nicht mit Rechte sagen,daß man nur eine feste Ueberzeugung von einer Mey-nung haben müsse, wenn man eine mehr als gemeineScharfsichtigkeit erlangen wolle.
Ungeachtet nicht einmal der Name der Merro- L^»////?.polican t)lsct)öfe in den Schriftstellern der ersten drey ^ ^F///7Jahrhunderte aefunden wird : so hat man doch in^den neuern Zeiten davon mehr, als in der alleralte-^'sten Kirche wissen wollen, und zu erweisen geglaubt,daß 'sie selbst von den Aposteln herstammeten. Usser,Marca, Hummond, Vevercdge, Morm, p^m,was für Namen ! Alle diefe führen den Ursprung derErzbischöfe bis auf die Apostel zurück, und behaupten,
daß