Dritter Abschnitt. 67z
aller Könige und der Herr aller Herren ist. Außerihm ändert sich alles auf seinen Befehl, und er alleinist unveränderlich. Er ist es, der unter den Völkerngroße Geister aussondert, und ihnen einen Theil sei-ner Macht verleihet. Wenn ihre Nachkommen nichtin ihre Fußtapfen treten: so laßt er den Ehrgeiz ihrerbessern Unterthanen ihre Weichlichkeit und unwürdigeTrägheit bestrafen. Er giebt zu, daß sie sich einesScepters bemächtigen, dessen gebohrne Unterthanensie waren, den Beherrschern der Erde die Lehre zugeben, daß sie selbst regieren und die Würdigsten un-ter ihren Völkern seyn müssen, wenn ihr Thron feststehen soll. So schlimm auch die Unternehmungender Menschen seyn mögen , und ob gleich die Wegevieler Monarchen zum Throne Ungerechtigkeit, Ver-rätherey und ein schändlicher Misbrauch der Religionsind : so weis doch die göttliche Vorsehung alles so zulenken, daß oft ein einziger Regent, den er erleuchtet,die Unordnungen und Miebräuche vieler Jahrhunder-te verbessern muß. So war cö Carl, der große,durch welchen Gott den Occidenc ein Glück empfindenlassen wollte, welches allein die Folge einerweisen'Regierung, und ein Geschenk seinerGnade ist.
Von
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Carln, dem Großen.
>«?arl, Pipins Sohn, beherrschte ein weitlauftigcsReich viele Jahre mit einem Glücke, welchesder Größe seines Charakters gleich war. Die inner-II. Theil. Uu liche