Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
334
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324 r. TH. 4.AbM. Syntax.

9,18; der traurigen Jahre zehen. Nur dieDichter pflegen diese Form noch zuweilen zu er-neuern, ^jemand und niemand erfordern alle-mahl eine Präposition und leiden keinen Genitiv,jemand von uns, niemand unter den bürgern.

Gebrauch H. 6z2. All leidet wegen seiner genauen Be--des all. stjmmung keinen Artikel vor sich, S. §. 275. Eswird sowohl distributive, als collective gebraucht,S. eben daselbst. Collective kann es nur im Sin-gular gebraucht werden, und wird alsdann seinemSubstantive allemahl vorgesetzt: alle Freude istnun vorbey, alle meine Arbeit ist umsonst.Nur die abstracren Possessiva leiden nicht allein denArtikel nach dem all, sondern erfordern ihn: allesdas i Ncinige, alle die Deinigen. Wenn es imNeutro eine Allgemeinheit bedeutet, und absolutestehet, leidet es auch die Versetzung: alles dieses,und dieses alles, alles das sind Thorheiten.Doch ist die regelmäßige Form anständiger.

Wenn es distributive gebraucht wird, kann esnur allein im Plural stehen, und alsdann in Ansehungder Stelle auf doppelte Art behandelt werden: i. eskann vor dem Nennworte geseßet werden, welchesaber alsdann keinen Artikel haben dars: alle übri-ge, alle Thränen fließen umsonst, mit allenden vergeblichen Aeden; wo den nicht der Ar-tikel, sondern das Pronomen für diesen ist. DieseStellung findet bey allen Nennwörtern Statt, nurnicht bey den persönlichen Pronominibus, welcheallemahl der folgenden Analogie folgen. 2. Eskann hinter seinem Nennworte stehen, welches als-dann den Artikel bekommen muß, die persönlichenPronomina ausgenommen, welche keinen Artikelleiden: die übrigen alle, von den übrigen al-len,