Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
338
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ZZ8 !. Th. 4. ASschn. Syntax.

Das persönliche Pronomen der dritten Personfolgt bey Personen-Nahmen sächlichen Geschlechteszuweilen dem natürlichen Geschlechte der Person:er verstieß sein N?eib und ließ sich von ihrscheiden; er nahm das Frauenzimmer bey dsrHand, und eröffnete mit ihr den Tanz. Sieheauch §. 645.

Vcrbin- §. 6z?. Die persönlichen Pronomina nehmendmig mit gern das Nelativum der in ihre Gesellschaft: der dudem Rela- von Anngkeic bist, oder du, der du von Ervig-me der. ^ ^. ^ Z-wigkeit ist; von dem,

der ich war, ist kaum ein Schatten mehr üb-rig; wir, die wir uns selbst nicht kennen; er,der sich meiner so treulich angenommen hac.

Der du mit Allmacht dieses Element beherrschest,

Naml.

Ihr, die ihr im Überflüsse geboren worden,die ihr nur leben dürft, um zu genießen.

Gebrauch §. 6z8. Der Dativ mir stehet in der vertrau-tes mir lichm Sprechart oft, wo nur eine sehr entfernte Be-nnd dir. ziehung auf die sprechende Person Statt findet: ichlobe mir das Lebendige; du wirst mir ein-mahl eine feiner Gast werden; das ist mireine Freude; das mag mir eine Freude heis-st». Der ähnliche Gebrauch des dir und euch istniedrig: das war dir eine Lust, d. i. das wareine rechte 4ust, ich versichere es dir; das war eucheine Jagd; das war dir selbst Damöc, derharte sich verkleidet, Rost; es ließ dir auchrecht frey, eben ders. er weiß dir allemahl wasneues anzugeben, eben ders.

Da man eigene Pronomina hat, den Besitz inAnsehung der Person zu bezeichnen, so können auchdie Genitive der persönlichen Pronominum nicht,

^ . ^ - ' ' ' - wie