Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
357
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i.Kap. 5. Pronomen. §.655.656. 357

und was beyfügen, wenn sie in dem Vordersatzestehen und ein Relativum nach sich haben: werglücklich leben will, der muß tugendhaft seyn;was ich dir gesagt habe, das thue. Welchesdoch eigentlich Versetzungen sind, wo der Nachsatzmit seinem Relativo voran stehet. Der Unterschiedin der Bedeutung dieser Pronominum ist bereitsTh. 1. S. Z7Z gezeiget worden.

2. Sie führen den Satz selbst auf das Sub.ject zurück, und gleichen darin den Relativen, dochmit dem Unterschiede, daß sie schärfer bestimmen,und sich darin den Demonstrativen nähern, welchesderselbe, der und selbiger thun: das Unglück istzu groß, als daß er dasselbe ertragen könnte;wie viel hast du deren noch^ zu dessen Ur-kund. Besonders nach dem wer und was: wersein Leben erhalten will, der wird es verlie-ren. Man kann die Determinativ«, wenn sie aufdiese Art stehen, d. i. kein Relativum nach sich ha-ben, sondern einen Ausspruch mit der ihnen eige-nen scharfem Bestimmung auf ein vorher genann-tes Substantiv zurück führen, zum Unterschiedevon dem vorigen Falle, Demonstrativs-Relacivanennen, weil sie beyder Bestimmung in sich ver-einigen.

§. 656. Derjenige kann nie anders als deter- Von derje-minativ in der engsten Bedeutung stehen, d. i. eS >"ge undmuß ein Relativum nach sich haben. Es ist also derselbe,auch aus diesem Grunde ein Fehler, es, wenn einSubstantiv wiederholtet werden sollte, mit Ver-schweigung desselben anstatt des Artikels zu ge-brauchen : die Größe der Sonne übertrifft die-jenige des Mondes, für übertrifft die Größedes Mondes.

Zz Wenn