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Bd. 2 (1782)
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2.K. Von der Folge der Worter. §.8oi. 547

Demnach, doch nur in der veralteten Bedeu-tung für weil: demnach dieselben es verlangerhaben.

Desto, proportional, doch nur bey einigen, ob-gleich eben nicht auf die beste Art: je größer un-sere Freuden sind, desto mehr rvir ihre Ver?gänglichkeit empfinden, besser, desto mehr em?pfindcn wir u. s. f.

Dieweil, so ftrn noch für das bessere weilgebraucht wird: dieweil er es nicht thun wollte.

Ehe und eher, doch nur im Nachsahe: erließ sich lieber schlagen, ehe er es thäte; auchwenn derselbe voran siehet: ehe sie sich in ihrerAndacht stören läßt, eher läßt sie Herrn Si-mon rvieder sortreisen, Gell.

Falls rind im Lalle: falls er kommensollte; im Falle ich dich nicht wieder sehe.

Gleichwie, für das bessere wie: gleichwieich es dir schon gesagt habe.

In, im Vordersatze: se größer du bist, je( besser^ desto ) mehr demüthige dich. Und mitnachdem: je nachdem es die Umstände erfor-dern werden.

Indem, wenn es zum Nachsäße oder Zwi-schensätze gehöret: er ging weg, indem ich ihmdanken wollte; auch wenn der Nachsaß voranstehet: indem ich ihm danken wollte, ging erweg; ich bemerkte, indem ich stille stand, daßu. s. f. Macht einen Saß allein, so stehet die vori-ge zweyte Ordnung: ich wollte eben abreisen,indem kam er gegangen.

Indessen, wenn es für indeß daß, oder daindessen stehet: du lebst in Freuden, indessendein Land in Thränen schwimmt; besser da in-

Mm s dessen-