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Vsrrede.
mische männliche auf ein e gerechnet, Men-ke, Hasse, Wilke, Bälde u. s. w. Allein die-sen wird gewiß an den mchrcscm Orten im Pluralnicht e, sonder»! en, gegeben: die Meuten, Has-sen u. s. w. Der Grund davon ist dieser, weildie Eigennahmen im Plural sich nach den Appel-lativis richten, mit welche:: sie einerley Endunghaben, nur daß sie den Umlaut nicht annehmen.Da nun alle Appellative, so im Singular, auf eausgehen, im Plural M haben, so haben es auchdie Eigennahmen (^).
19Z S. So wenig man sagen kann, daß das Ndes Dativs in den Wörtern, dem Fi rsten, demKnaben, der ^rticuluz polixositivus fty, indemder Artikel schon vorstehet, so wenig scheinet auch
das n in Stadtrichtern, Lehrern, Käufern
und
(26) Der ganze Grund ist nicht allein kein Grund, sondernauch ein falscher Grund. Wenn die eigenen Nahme»sich im Plural bis auf den Umlaut nach den Appellati-ven richteten, so müßten Geist, Bauer, Dack, 25latt,(ein ehemahliger Geistlicher,) Holz, Horn, Huhn u. s> f.wenn sie als eigene Nahmen gebraucht werden, im Plu-ral Geister, Bauern, Dacher , Blatter, Holzer, -Horner,Hühner u> s. f. haben. Spricht man etwa in Berlin so?Ist aber die Abweichung von der appellativcn Declina-tion unleugbar, so kommt es wieder auf den Sprachge-brauch je . er Provinz an, wie sie die eigenen Nahmen dc-cliniret. Im Hochdeutschen ist die von mir angegebenedie gewöhnlichste; die andern mehresten (l)rte beküm-mern uns nicht. In Schwaben decliniert man derglei-chen Nahmen wieder ganz anders, wie mein Nec. ausdem Deutschen Sprachforscher sehen kann; und dieseArt zu declinieren ist immer gut Schwäbisch , kann abernie gut Hochdeutsch seyn.