Vorrede.
XXXV
und der im gemeinen Leben üblichen Redensart,ich habe es Vätern gesagt, der Artikel zu seyn,weil dieser im Dativ m und nicht n hat/ und woer angehenket wird, auch das m behält, als amTage, zum Gebrauche, mit gutem Winde.Es scheinet vielmehr das n des Dativs einigerHauptwörter zu seyn, welches man auch diesen,wiewohl unrichtig, beygeleget hat (^),
Bey der Declination der Adjectiven scheinetes in dem dritten Fall 220 S. unrichtig zu seyn,daß sie im Genitiv des Maftul. und Neutr. bey--des n und s annehmen sollen, denn hier, wo keinArtikel vor stehet, bekommt das Adjectiv in allenFällen die Endung des Artikels; dieser aber hatim Genit. des Mascul. und Neutr. niemahls N,sondern allezeit s, also gutes, nicht guten. Esist wahr, man sagt im gemeinen Leben zuweilen,guten Theils, seligen Andenkens und derglei-chen. Allein diese Redensarten sind elliptisch undso viel als eines guten Theils, eines seligenAndenkens. Es wäre gar nicht nöthig gewesen,um ihrentwillen die Regel zu ändern, nach wel^cher der Genitiv der Einheit, wie Herr A. selbersagt, im Masculino und Ncutro es hat, Manwird allemahl besser sagen, gutes Theils, seli-
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<2?) Dü alles dieses meinem Recensenten Nur scheinet, söwird derselbe es wohl selbst nicht "si'ir wichtig genug hal-ten, meine Vermuthung von dem Articulo posipofitivozu widerlegen, zumahl da Ich noch Mehrere Gründe fm'denselben habe»