Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
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Drittes Kapitel.Von dem Tone der einfachen Wörter.

Inhalt.

Erklärung des Tones, ß. ?y. Übergang HeS erster» in de»

Dessen Verschiedenheit, §. 80. letztern, §. 87.

Einrheilung des Worttones, Merkmahle des gedehnten To-

§. 8l. . nes, Z. 88.

Grund des Tones, S. 82. Ob es dicDoppellaute sind,Z.8y.

Ton der Wurzelsplben, §. 8z. Und die harten Hauptlaute,

Und der Ableitungssylben, §.84. Z. 90.

Welche Sylben tonlos sind, Merkmahle deS geschärften To-

S. 85 nes, Z. yi.

Erklärung des gedehnten und Gedoppelter Laut des e, z.92.

geschärften Tones, §. 86. Grundsatz für dieProsodie,Z.9Z.

§. 79-

6^^ie so wichtige Lehre von dem Tone der Deut- ExWrunzschen Wörter ist in allen bisherigen Deutschen des Tones.Sprachlehren nicht nur völlig vernachlässiget, son-dern auch auf eine sehr ungebührliche Art mit derprosodischen Länge und Kürze der Sylben vermischetworden, welche doch auf keine Weise in die Sprach-lehre gezogen werden kann. Aber selbst die proso-dische Quantität der Sylben ist von ihnen nur sehrverworren vorgetragen worden, weil sie von demTone abhängt, und dieser ihnen ganz unbekannt war.Zwar kam Herr Aichinger in seiner schon 1754 her-aus gegebenen Sprachlehre aus die Spur, undsuchte einen Unterschied unter dem Tone und derQuantität zu machen; allein, da er seine Vorstel-lung davon nicht zur Deutlichkeit brachte, so ver-mischte er beyde, und die nachfolgenden DeutschenSprachlehrer ließen sichs noch weniger angelegen

O. z seyn.