Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
518
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ziZ i.TH. 2.Abschn. 2.Kap. Substantiv.

ten Biegungssylbe für den Nominativ versehen ist,so kann ein solches Wort, aus den schon im vorigenAbschnitte gedachten Gründen, nicht ohne ÜbelstandDeutsche Viegnngssylben annehmen, daher manihm entweder jene erst nehmen, oder das Wort aufseine Art decliniren muß. Endiget es sich auf eineAbleitungssylbe, so sollte sie billig picht weggewor-fen werden, weil sie zur wesentlichen Vollständigkeitdes Wortes gehöret; allein aus Unkunde des Unter-schiedes zwischen Ableitungs- und Biegungösylbenhat der Gebrauch und die Liebe zu Deutschen Decli-nationen hier manche Verkürzungen eingeführet,welche sich nach den Regeln der Kunst nicht entschul-digen lassen. Erträglicher sind die Fälle, wo mandie fremde Ableitungssylbe durch eine gleich bedeu-tende Deutsche zu ersetzen versucht hat. Die vor-nehmsten Endsylben, welche sich aus solche Art anden eigenen Nahmen der Grieche«; und Römer ver-ändern lassen, sind etwa folgende.

s und e an weiblichen Personen- Städte- undjändernahmen sind im Nominative unveränderlich,nehmen aber in den folgenden Casibus DeutscheBi?gungösylben an. S. §. 239. 240. Athen undTheben, von /selige und l'liebge sind, nebst nocheinigen andern, als Ausnahmen anzusehen.

?5, an den Griechischen Nahmen ist eine wahreAbleitungssylbe, welche mit der Deutschen er gleichbedeutend ist, daher sie nie weggeworfen werden sollte.Indessen hat man doch in den neuern Zeiten sehrviele Nahmen um dieselbe gebracht, ohne zu beden-ken, daß sie dadurch wirklich verstümmelt worden«Socrar, Drogen, Hippocrac, Harpocrar, Ar-chimeb, Lleanch, Achill , Ulys), Thersit, Thycst,Diomed, Günymed, Isocrar, Demosthen und

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