5. Von der Declination. §.2ZZ.2Z4. 517
§.-zz. Die Deutsche Declination verstatten: z. Deutsche i, alle eigentlich Deutsche eigene Nahmen, wenn Deciina-sie keine lateinische Endsylbe angenommen haben: ^on.Schwarz, N?olf, Döhm, Schmidt, Adel-heid. 2. Griechische und Lateinische Nahmen, wennsie sich entweder vollständig, sowie sie sind, aufDeut-sche Art derliniren lassen, Evander, Woanders,jLvandern, Flora, Llorens, Floren; oder wennman sie verkürzen und dadurch zur Deutschen De-clination geschickt machen kann, Homer, Homers ,Homeren, Dirgil, Dirgils, Dirmlen. z. Alleübrige sremde Nahmen, welche keine bekannte Bie-gungsfylbe für den Nominativ haben, und sich aufkeins endigen: Daniel,Daniels,Daniel»; Vol-taire, Volraircs, Dolrairen; Arbuchnor, Zlr-duchnors, Arbmhnoren.
§. 2Z4. Von den Griechischen und lateinischen Abkürzungeigenen Nahmen gilt eben das, was bereits von den fremderGattungSnahmen aus diesen Sprachen gesagt wor- NM«eu.den. Diejenigen, welche mit keiner eigenen be-kannten Biegungssylbe für den Nominativ versehensind, lassen sich, wenn sie sich nicht auf ein s endi-gen, größrentheils auf Deutsche Art decliniren: Cä, ,sar, Cäsars, Cäjarn; Chloc, Chloens, Chloen,die Chloen; Cicero, Ciceros ; Solon, So-Ions. Diejenigen, welche sich auf ein s endigen,leiden die Deutsche Biegung nur selten. Zwarkann man ohne Übellqut sagen, Zevs, Fevjcns,Zevsen, Aneas, Anee»«s, Äneen, Ajax, Zljaxes,Ajaren; allein tausend andere sind nicht so gefäl-lig, besonders wenn sie nicht Wurzelwörter, sondernabgeleitete sind. S. §. 2z;.
Wenn ein Lateinisches und durch das Latein zu unsgekommenes Griechisches Wort mit einer bekann-
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