Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
519
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5. Von der Declination. §.234. 519

hundert andere kommen hänsig genug vor, so anstö-ßig sie auch jedem wahren Kenner des Griechischenseyn müssen. Alcibiades, Hercules, Sopho-cles, Anchyses, Grigenes, Ceres, ?lpellcs,Fennes, phocylideo, Thennftocles, Craresu. s. s. sind dieser Verstümmelung zur Zeit noch ent»gangen; doch der Himmel weiß, wie lange! DieFranzösische und andere neuere Sprachen könnenuns hier nicht zum Muster dienen; diese habendnrch ihre hausigen Vermischungen mit andernSprachen alle ihre Eigenthümlichkeit und den gan-zen Bau ihrer Wörter verloren, und ihre Wörtersind daher dem größten Theile nach bloße willkühr-liehe Zeichen der Gedanken, mit welchen Mode,Neuerungen und überspannte Verfeinerung machenkönnen, was ihnen gut dencht. So weit ist die Deut-sche Sprache noch nicht verderbt, oder, wenn manwill, verfeinert worden, daher sie auch mit den we-sentlichen Theilen der Wörter nicht so willkührlichverfahren kann und darf. S. auch §. 24z. DieRömer behielten, Troh aller ihrer Verfeinerung, die-ses Griechische es, wenn eine dunkle Empfindung ih-nen sagte, daß c6 die Ableitungssylbe sey, sorgfältigbey, vertauschten es aber, wenn sie es für eine bloßeBiegungsfylbe erkannten, oft mit ihrem gleichbedeutenden u->.

ii>, in Städte- undiändernahmen, läßt sich in ienverwandeln: Arcadien, Asien , Alerandrien,Böotien, Caladnen, Calcdonien, Spanien ,Gallien, Germanien , Britannien, 'Anriochien,Samanen u. s. f. pomigall und vielleicht nocheinige andere werfen es weg.

i-> , an Griechischen Nahmen, ist gleichfalls eineAbleitungssylbe, läßt sich also gleichfalls nicht weg-werfen. Phalaris, ^5auc is, Acis, Doris, Phil-

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