Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
562
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562 i.Th. 2. Mschu. 4. Kap»

hundert, ein tausend, (im gemeinen 5eben nurhundert, tausend, schlechthin,) zwey hundert,drey tausend. Es scheinet gleichgültig, ob mandiese Wörter zusammen ziehet, einhundert, zrvcy-tausend, oder nicht. Doch macht die Zusammen-ziehung Dunkelheit, wenn das Wort zu lang wird,achtzehntauscnd, und wird fehlerhast, wenn sichein und dabey befindet, vierundzrvanzigtauftnd,vicrhundercundvierundsunfzigrausend. Werkann ein solches Wort ertragen? Daher, um derEinförmigkeit willen, auch bey kleinern Zahlen dieTheilung vorzuziehen ist. Noch ungeschickter ist es,wenn manche eine ganze Summe in ein Wort zu»sammen ziehen: ncunhundertundachtundsleb-ziItausenddreyhundertundsledenunddreyßig ;welche Ungereimtheit kaum eine Widerlegung ver-dienet.

Hundcrc und Tausend können auch als Sub-stantivs gebraucht werden, und erfordern alödanngroße Buchstaben. Allein als bloße Zahlwörtersind sie so wenig Substantive, und bedürfen so we-nig eines großen Buchstabens, als zwey, drey,zehen, zwanzig u. f. f.Wie fern §. 26z. Wenn der Umfang eines Gattungöwor-Zahlwörter tes durch ein Zahlwort bestimmt wird, so wird des-den Artikel Selbständigkeit dadurch Zugleich schärfer be-" stimmt, als durch den Artikel geschehen kann, daher

derselbe alsdann unnöthig uud überflüssig ist. Al-lein es gibt doch Fälle, wo der Artikel stehen kannund muß, wenn gleich das Substantiv ein Zahl--wort vor sich hat, nähmlich, wenn die Selbständig-keit eines durch ein Zahlwort bestimmten Gattungs-worteö vor der Selbständigkeit eines andern vongleicher Anzahl vorzüglich heraus gehoben werdensoll, welches den», durch den bestimmten Artikel ge^

schiehet?