Von den Zahlwörtern. §.278. 59z
eitles völlig unabänderlichen Umstandswortes in ein'Zahlwort, und dieses wieder in ein Adjectivum sehtdeutlich zeigen. Sie werden auf dreyfache Art ge-braucht.
1. Als wahre Umstandswörter oder Adver-bien, da sie eine beträchtliche oder geringe aber un-bestimmte Menge collective bezeichnen; und zwarwieder auf gedoppelte Art.
a. Eine unbestimmte beträchtliche oder gerin-ge Menge, ohne deutliche Beziehung auf ein Gat-tungSwort, welches aber doch leicht erratyen werdenkann: das ist viel, das ist wenig; e,? ist demHerrn nicht schwer, durch viel oder wenighelfen, i Sam. 14, 6; es hat mir viel gekostet;ich habe dir nicht wenig zusagen; viel hilftviel; es fehlt nur noch wenig; sehr viel, sthrwenig, allzuviel; so viel ich weiß; sowenigich auch habe.
b. In Verbindung mit dem Gattungsworte,welches aber alsdann in dem Genitive stehcn muß,wie bey genug und einigen andern Umstandswör-tern. (1) Vor dem Substantive; eine jetzt veral-tete Form: viel Volkes, viel Viehes, wenigXVajscrs, wenig Arors u. s. f. lauter biblischeAusdrücke. Im gemeinen ieben sagt man noch,viel Redens, viel Z.Vcsens von etwas machen.(2) Hinter demselben, eine noch in der evlernSchreibart übliche Form: es gebt der gottlosenLeute zu viel; du stehst, es gibt der'(Vegc we-nig. Auch mit persönlichen Pronominibus: eSsind unsrer viel, ihrer wenig. Da sie denn inFragen voran stehen: wie viel stnd ihrer?
2. Als wahre Zahlworter, wo sie, sie mögennun collective oder distributive stehen, im Nomina «
Adei.K.Spr. Pp kiv