Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
654
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654 l. Th. 2. Abjchtt. 5. Kap.

Da sie, wie schon oben gedacht worden, eigenslich elliptische 2lrten des Ausdruckes sind, aller-»ley Menschen, wie aller Art Menschen; sskönnen sie höchstens für unachte Adjective gelten,welche daher auch keiner Art von Biegung fähigsind, sondern völlig unverändert bleiben. MitHand ist im Hochdeutschen nur noch allerhandüblich; in andern Provinzen hat man noch man-cherhand, vielerhand und so serner. Zahlreichersind die mitL.ey, sowohl mit bestimmten Grund-zahlen : einerley, zvveyerlcy, beyderley, dreyer-ley, zehnerley, zrvanzigcrley, hundercerley,tausenderley u.s. f. als auch mit allgemeinen Zahl-wörtern: allerley, mancherley, vielerley, kei--ncrley. Im Oberdeutscken hat man auch derley,d. i. von dieser Art, dergleichen. Wenn mehr be-stimmte Grundzahlen mit einander verbunden wer-den müssen, so bekommt auch hier nur die letzte dasGattungszeichen: ein und zrvanzigcrley. Daßdiese Gattungszahlen so wenig einen Artikel oder einanderes concrescierteS Bestimmungswort vor sichleiden, als das gleich bedeutende aller Art, zweyerArt Menschen, wird auö derArt ihrer Zusammen-setzung begreifflich. Einige können auch als Haupt-wörter gebraucht werden, in welchem Falle sie abergleichfalls unbiegsam sind: das Allerley, die Un-ordnung dieses Mancherley.Vervlelfal-l §' Z22. z. Die Dervielsttlcigungs? und N>ie->ngungs- derhohlungszahlen werden mit Mahl zusammenund Wie- geseht, aber auf eine von den vorigen verschiedenederhoh- Wenn eine Grundzahl mit dem Substantivs

iungsjah- zusammen gesetzt wird, so kann das Ganze

nur als Umstandswort betrachtet werden: ich jagtees zweymahl, man sahe ihn nur einmayl, ze-henmahl, zwanzigmahl, hundert und ein und

zwanzig-