Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
676
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676 i. Th. 2.Abschn. 6. Kap.

Ihre Fle- §. ZZ5. Da die Umstände der Person und des»ion. Ortes hier dem selbständigen Dinge als einverleibtdargestellet werden, so muß diese Einverleibung, derGewohnheit der Deutschen Sprache nach, durch denConeretions -iaut an ihnen bezeichnet werden. Daes ferner im Deutschen üblich ist, daß alle concre-scierte Bestimmungswörter des Substantives dem-selben in allen Verhältnissen, Zahlen und Geschlech-tern folgen, so gilt dieses auch von den Pronomini-buS, nur daß die Ungewißheit der dunklen Empfin-dung hier viele Ausnahmen veranlasset hat.

i. Persönliche Pronomina.

Ihre EM- §. z?6. Die persönlichen Pronomina be-rung. zeichnen den Umstand der Person in dem Augen-blicke der Rede nach den drey Verhältnissen der er-sten, zweyten und dritten Person. Sie bezeichnendieses Verhältniß allein, aber auch so genau, daßoft kein anderer Nahme des Dinges nöthig ist, in,dem sie als eigene Nahmen für den Augenblick derRede angesehen werden können, welche von dem zu-fälligen Umstände der Person hergenommen sind.Das Wort Person wird demjenigen keine Bedenk-lichkeit verursachen, welcher auf den ersten Ursprungder Sprache, und den rohen sinnlichen Zustand desVolkes zurück siehet, bey dem sie entstand. DemVerstände ist in seiner Kindheit alles lebend, we.bend, handelnd und wirkend, alles ist ihm Person.Daher der weit ausgedehnte Gebrauch der persön-lichen Pronominum, welche von allen Dingen inder Welt gebraucht werden können.

Was dieBildung der persönlichenPronominumbetrifft, so sind sie die ehrwürdigsten Überreste derKindheit des Verstandes und der Sprache. Man

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