794 i»TH. 2. Abschn. 7. Kap.
SintKeL. §. 424. Die irregulären Verba theilen sich inInng der ir- zwey, aber sehr ungleiche Haupt - Classen. Die ersteregulärn, sth.^ch^ kommt der regulären Form bereits amI^Q«sse"' "a-bsten, indem sie das gewöhnliche Biegungszei-chen der vergangenen Zeit t, bereits angenommenszat, aber dabey doch noch den Vocal bieget; diezweyte stärkere aber biegt in der ersten und drittenPerson des Imperfeetes bloß die Wurzel ohne allenViegungSlaut, und hangt dem Parncipio der ver-gangenen Zeit statt et oder r, ein cm an.
Man bemerke noch von dem folgenden Ver-- .zeichnisse der irregulären Verborum: 1. Es werdennur die einfachen und Stamimvörter angeführer,weil die abgeleiteten und zujammen gesetzten jenender Regel nach folgen. Wo sich eine Ausnahmefindet, wird sie angemerket werden. 2. Es sindnur die abweichenden 'Arten, Zeiten und Personenausgeführet wordm; das übrige gehet regulär,z. In den Mundarten, besonders i". den Oberdeut-schen, gibt es noch mehrere irreguläre Verba, dieaber, weil sie im Hochdeutschen nicht gangbar sind,nicht mit angemerket worden. Die mit ^' bezeich-neten, sind im Hochdeutschen in der regulären Ge-stalt am üblichsten; die mit " aber werden sowohlregulär als irregulär gebraucht.
I. Haupt-Classe.
Im Imperscete re, im Partieipio Präteriti r,mit einigen Änderungen an der Wurzel.
Es gibt Sprachlehrer, welche die erste Haupt-Classe nicht für irreguläre Verba wollen gelten las-sen, sondern sie als Anomala in einem Anhange derregulären Conjugation beyfügen. Es kommt dabeydaraus an, was für einen Begriff man von der re--.
gulären