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ben habe, und welche getrennct werden müssen^i. Wenn die eben jetzt gedachten trennbaren Parti-keln mit andern Umstandswörtern zusammen gesetztwerden, so fällt die Znsainmenseßung weg: dahertreten, hervor kommen, hinweg gehen, herabnehmen, darein treten, bevorstehen, vorbepgehen n. si f. Die Ursache ist leicht zu begreiffen;durch die Zusammensetzung der Partikel mit einemandern Umstandsworts werden Zeit und Ort wenig-stens relativisch bestimmt; die EllipsiS fällt alsoweg, und mit ihr auch der Grund zurZusammen-Ziehimg. 2. Umstandswörter, bey welchen wederEllipsls noch Figur Statt findet, machen keine Zu-sammensetzung: fehlgehen, irre reiten, emporsehen, gleich kommen, heim gehen, sich wohlbefinden, hoch fliegen lu s. f. Zwar bekommensie in manchen Fällen mit ihrem Verbo eine figür-liche Bedeutung, die Sache schlägt fehl, emporkommen, heim suchen, welches doch im Hoch-deutschen wenig mehr gebraucht wird, u. s. f. allein,da nur das Herrschende einen BesiimmungSgrundabgeben kann, die gewöhnliche eigentliche Bedervtnng aber in diesen Fällen immer die häufigste ist,so ist auch dieZusammenziehung uunöthig. z. Be-schaffenheitswörter können nur ächte Zusammense-tzungen machen, ich frohlocke, frühstücke, lieb-kose n. s. f. Siehe §.435; nie aber untrennbare-Wenn daher in einem Zweiffelhafteu Falle das Be-schaffenheitSwort der gewöhnlichen Constructions-Ordnung nach, hinter dem Vsrbo zu stehen kommt,so ist solches ein Beweis, daß es keine Zusammen-setzung machen könne: ich mein? es gm, er willmir übel, er meint ee böse, er sahe es gelassenan; folglich, gut meinen, übel wollen, es bösemeinen, gelassen ansehen.
Alles