872 i. TZ). 2. Abschn. 7. Kap.
Ich habe oben behauptet, dasi diejenigen Um-standswörter, weiche außer der ZusammensetzungPräpositionen sind, in der Zusamincnseßung nichtsals Adverbia oder Umstandswörter sind. Die mitdiesen vier Partikeln untrennbar zusammen gesetztenVerba scheinen das Gegentheil zu beweisen, weil sieden Casum der Präposition bey sich haben. Allein,eö scheinet nur so; der Casus rühret wirklich vondem Verbo her, welches durch die Partikel nur sei-nem Verhältnisse nach näher bestimmt wird. Wennich sage, dcr V^ord durchbraus'r den Mald, soist es eben so viel, als wenn ich sagte, der ^7c>rdbraust den N?ald durch, und hier rühret derCasus doch unstreitig von dem Verbo her, unddurch stehet als ein bloßes Umstandswort, welchesnur die Art und Weise des Brausens bestimmt.
9. Von den Vcrbis rm'procis.
?ttl!irung §. 441. In Ansehung des leidenden Gegenstan-derMe». des theilet man die Verba transitiva in adso'maund rcciproca, und verstehet alsdann unter denersten solche, deren leidender Gegenstand von demSubjecte noch verschieden ist, dergleichen die ge-wöhnlichen Activa sind, unter den letztem aber die-jenigen, welche das Subjct zugleich zu dem leiden-den Gegenstande machen. Sie heissen Arciprosca, weil sie das Prädicat, welches sie ausdrucken,auf das Subject zurück siihren. Da nun diesesSubject hier in einem gedoppelten Verhältniste er-scheinet, einmahl als der thätige, und das andereMahl als der leidende Gegenstand, so muß es auchzweymahl genannt werden. Das erste Mahl ge-schiehet es auf die gewöhnliche Art, das zweyteMahl aber im Hochdeutschen durch das Pronomen
recipro-