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„getroffen, der durch alle Zeiten und perio«„den, als wahr werde angenommen werden.Gewiß ist die Geschichte der Exegese, über gewisseDinge ein Veitrag zur scandalöscn Chronik desmenschlichen Verstandes, und ich wünschte nicht,genöthigt zu werden, über ihre Unzuverläßigkcitund Gewandheit etwas schreiben zu müssen. Zchspreche ihr ihren Nutzen nicht ab — besonderswenn sie das Werk eines Tellers und ähnlicherMänner ist — aber wo lebt der Eregcte, welcherbehaupten könne, seine Auslegungeart wäre jenealler Theologen, uno allgemein als richtig in allemanerkannt? und — die Wahrheit ist ja veränderelich, also auch was die Eregetcn als solche angeben;also wäre es Thorheit, von Dingen zu reden, überdie derjenige alles eingeräumt hat, der einen ahnli,chen Satz zu behaupten vermag.
Nun aber, lieber Iamies! neige deine Auf-merksamkeit herüber auf die folgende Behauptungdes Laycn; dieses kostbare Denkmal seines mehrals Humischen Scharfsinns; womit er den Vers,und mit ihm unsern Freund Paulus , und allevernünftige Philosophen der Welt zu - Sophi/sten macht. Bey der Stelle des Verf. S. 47. von
„Moses