,,Mosee gesucht ein" — bis S. 4?. „unsierb-„lich jeyn" macht der Laye folgende grundge-lehrte Bemerkung: „auch der wilde Mensch„fühlt oft, daß er seine Triebe einschränken„muß, er bedarf keine Metaphysik über„Sünde und Unrecht." Wo kommt das Ge/fühl, einschränken muß, bei einem freyenWilden her, so lange er Wahl hat, und die Folgenseiner Wahl nicht kennt? Was sollte ihn zu dieserEinschränkung bewegen können? besonders wcnn ecganz und gar nicht weiß, was aus seiner Handlungentspringen kann? — Doch wir wollen den schärftsinnigen Mann weiter hören. „Erfahrungen in„sich, oder noch früher, neben sich, sind„ihm L-ehrer dessen, was gut oder böse, nüy»„lich oder schädlich ist. Zuerst laß uns, Jan«nes! den Gedanken „Erfahrungen in sich" zer-gliedern nnd auf Adam anwenden, um dcssent-willen der Laue solche unphilosophische Sachen be-hauptet. Zugegeben, Adam hatte Erfahrungenvom Gute» und Böftn> vor dem Genuß der vcr-botnen frucht in sich, so ists doch wohl eine großeUnwahrheit, wenn die göttliche Belehrungenuns sagen, er habe tue Erfahrung nicht eher erhal,D ren/
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Brief des heiligen Jambres in Elysium an seinen Freund Jannes, im Limbus der Väter den schwarzen Mann auf dem Berge Sinai betreffend
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49
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